Geschichte
Reliquien

Geschichte
Reliquien


Entstehungsgeschichte
der Mariä-Schutz-Gemeinde
Die Geschichte orthodoxer Gemeinden und Diözesen in Deutschland nehmen bereits im 17. Und 18. Jahrhundert ihre Anfänge. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Aktivität der Gemeinden ausschließlich lokaler Natur und beruhte auf russisch- oder griechisch-deutschen wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen.

In der Zeit zwischen des Ersten und Zweiten Weltkriegs hatte die russisch-orthodoxe Kirche in Europa mit inneren Spannungen zu kämpfen. So kam es 1923, in Folge der damaligen kommunistischen Machtergreifung in Russland, zur Gründung der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland. Diese russisch-orthodoxe Auslandskirche gehörte zeitweilig zur serbisch-orthodoxen Kirche - ohne dabei der Leitung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel zu unterliegen. Einige russisch-orthodoxe Christen in Europa erkannten die Verwaltungshoheit des Ökumenischen Patriarchen an und schlossen sich im Westeuropäischen Exarchat des Patriachats von Konstantinopel zusammen.

Im Oktober 1946 wurden die orthodoxen Gemeinden des Moskauer Patriarchats in Deutschland in das neu errichtete Mitteleuropäische Exarchat der Russischen Orthodoxen Kirche unter der Leitung von Erzbischof Sergius von Wien (Koroljow) aufgenommen. Zudem wurde in den 1950er Jahren nach Beschluss der Heiligen Synode das „Dekanat der russisch-orthodoxen Kirchen in Deutschland" in das westeuropäische Exarchat aufgenommen. Die Berliner Diözese wurde wiedererrichtet und wurde 1960 zum Diözesenzentrum des mitteleuropäischen Exarchats. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurden vom Moskauer Patriarchat die drei Diözesen (Berlin und Leipzig, Baden und Bayern, Düsseldorf) zu einer einzigen Diözese (der Diözese von Berlin und Deutschland) vereinigt.

Es besteht die Meinung, dass orthodoxe Gemeinden in Deutschland nur für vorübergehend und nur für Immigranten gewesen seien. Doch allein im Zeitraum von 1922 bis 2007 stieg die Anzahl der Gemeinden von zwölf auf einundzwanzig. Diese Tatsache allein zeigt deutlich, wie die Kultur und Traditionen der russisch-orthodoxen Kirche immer mehr Menschen erfasste – nicht nur Russen. Viele sehen in der orthodoxen Kirche den Bewahrer der Traditionen der ersten Christen: das Streben nach einem frommen Leben, Fasten, Gebet und die theologische Tiefe.

Die Kirchengemeinden in Deutschland werden von den staatlichen Behörden traditionell mit Respekt und Vertrauen behandelt. Dieses Privileg gilt auch gegenüber christlich-orthodoxen Gemeinden. Die Anzahl der christlich-orthodoxen Gemeinden in Deutschland ist nicht groß. Doch dort, wo sie sich befinden, zeichnen sie sich durch soziales Engagement vor Ort und der somit eingehenden Unterstützung zwischen den Menschen innerhalb, sowie auch zu denen außerhalb der Kirche, aus.

Unsere Gemeinde wurde in den 1960er Jahren gegründet und ist nach dem Hochfest der Mariä Schutz und Fürbitte benannt. Dieser Feiertag ist nicht nur ältester Tradition, sondern wird bis heute vom russischen Volk hochverehrt und gefeiert. Dieses Hochfest gedenkt der Erscheinung der Gottesgebärerin in der Sankt-Maria-von-Blachernae-Kirche in Konstantinopel im Jahre 910. Damals rettete die Gottesgebärerin das betende orthodoxe Volk vor feindlichen Invasoren. Die heilige Jungfrau Maria erschien in Begleitung von Engeln und Heiliger, und legte ihren Schleier über die versammelten Gläubigen. An diesem Hochfest lobpreist das russische Volk die Gottesgebärerin als Fürbitterin Russlands. Diese Verehrung zeigt die Liebe des russischen Volkes zur heiligen Mutter Gottes, die uns alle beschützt und bewahrt.

Archimandrit Johannes (Krestiankin) sagte: "Unsere Gläubigen, die die große Kraft der Fürsprache der Mutter Gottes kennen, mögen stets mit ihrem Herzen zu den Füßen der Mutter Gottes fallen – mit ihren Seufzen, Bedürfnissen, Sorgen, in allen Anfechtungen und in den Momenten des Weinens über die Sünden. Und Sie, die Freude aller Leidtragenden, unsere Himmlische Mutter, Ihren mächtigen Schleier überstreckend, tritt für uns ein und rettet uns und erbarmt sich unser. Amen". Dieses Zitat erfasst genau die Bedeutung des Namens unserer Gemeinde und das Streben ihrer Gemeindemitglieder, den Schutz der Gottesgebärerin Maria zu erflehen. Die Volksliebe bindet das Hochfest der Mariä Schutz und Fürbitte in den Alltag ein – mit vereinten Kräften der Mitglieder ist die Mariä-Schutz-Gemeinde zum nun festen Bestandteil des orthodoxen Lebens in Bonn geworden. Die Kirche befindet sich am Ufer des Godesberger Bachs; einem besonderen Ort an dem von jeher der Weg der Pilger zum Grabe des Apostel Jakobus verläuft. So wie der Bach einst durch Mühlen strömte, so wird durch sein Strömen entlang des Pilgerweges unsere Kirche mit der christlichen Welt vereint.

Obwohl die Gottesdienste traditionell auf Kirchenslawisch abgehalten werden, wird das Evangelium auch auf Deutsch verkündet. Um den Gottesdienst zu feiern, wird vieles von den Gemeindemitgliedern geleistet: von dem Erhalt der Kirche bis zur ehrenamtlichen Mitarbeit. Die Freiwilligenarbeit zum Gemeinwohl steht im Zentrum des Gemeindelebens. Dabei ist der Vielfalt der Beitragsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt: Gartenarbeit, Putzen, Imkern, Kochen, Singen im Gottesdienst, Renovieren, Unterrichten in der Sonntagsschule.

Der erste Gottesdienst der bonner russisch-orthodoxen Gemeinde fand 1967 in den gemieteten Räumlichkeiten der evangelischen „Rigalschen Kapelle" in Bad-Godesberg statt. Ab 1976 wurde die Gemeinde im Tiefgeschoss der römisch-katholischen Kirche St. Augustinus in Bad Godesberg untergebracht. Anfangs bestand die Gemeinde nur aus ca. 10 Menschen. Doch mit ihrer selbstlosen Hingabe und ihren Gebeten legten diese wenigen Mitglieder das notwendige Fundament, auf dem das kirchliche Leben der heutigen großen Gemeinde nach russisch-orthodoxen Traditionen aufgebaut werden kann.

Im Jahre 2017 fand ein wahrhaft einzigartiges Ereignis in der Geschichte der Gemeinde statt – die Gemeinde fand nun eine dauerhafte Bleibe in den Mauern der neugeweihten Kirche der heiligen apostelgleichen Königin Helena. Diese Kirche war zuvor evangelisch. Der Einzug der Gemeinde in die Hl.-Helena-Kirche war auch für die Stadt Bonn und ganz Westdeutschland ein bedeutsames Ereignis: Mehrere hundert Menschen nahmen an dieser feierlichen Veranstaltung teil. Am selben Tag fand die Weihe der Kirche zu Ehren der heiligen apostelsgleichen Königin Helena statt. Die göttliche Liturgie und die Weihe wurden vom Kirchenvorsteher, Priester Eugen Theodor, geleitet. Am Gottesdienst nahmen weitere Kleriker teil: Erzpriester Valentin Zhochov (Moskau), Erzpriester Dmitry Sobolevsky (Düsseldorf), Erzpriester Alexej Ribakov (Mönchengladbach), Erzpriester Vadim Sadovoj (Wuppertal), Priester Maxim Sadovoj (Duisburg), Erzdiakon Irinikios Schulten (Köln), Diakon Artemij Noskov (Bonn) und Diakon Dionisy Sadovoj (Wuppertal).
Zur Gala waren hochrangige Gäste geladen, wie der Generalkonsul der Russischen Föderation Vladimir Sedych, die Bürgermeisterin Angelika Maria Kappel, sowie der Leiter von Rossotrudnitschestwo in Deutschland namens Alexander Anissimov. In ihren Reden brachten sie ihre Glückwünsche dem Klerus und der Gemeinde gegenüber zum Ausdruck. Während des festlichen Abends gab es eine Gemäldeausstellung des renommierten Künstlers Anatoly Andrienko aus Köln, sowie die Premiere des Films "Uschakow. Admiral durch Gottes Gnade" des Fernsehsenders "Svesda" zu sehen. Ein Quartett begleitete den Abend mit klassischer Musik und Stücke wurden von den Opernsägern Dmitry Lawrow (Bariton), Dmitry Ivanchey (Tenor) und Ivan Krutikov (Bariton) aufgeführt. Zudem gab es am Galaabend ein Orgelkonzert. Die Bonner Kirche wurde eröffnet.

Seit jeher befindet sich die Mariä-Schutz-Gemeinde in der Hl.-Helena-Kirche in Bad Godesberg. Dabei ist die Stadt Bonn eng mit der heiligen Königin Helena verbunden. Königin Helena, Mutter von Konstantin I. dem Großen, gilt als Gründerin der zwei bedeutendsten Kirchengebäuden der Stadt – ihr Name ist aus der Stadtchronik nicht mehr wegzudenken. Der Legende nach baute die heilige Helena im 4. Jh. Ein kleines Gedenkgrab über den Gräbern von Florentius und Cassius, die heute als Stadtpatronen Bonns verehrt werden. Im Jahre 1135 brachte Pastor Gerhard von Are die Reliquien der heiligen Königin Helena nach Bonn, wodurch die Stadt zu einem bedeutenden Pilgerzentrum wurde. Im 14. Jh. wurde in Bonn an den heiligen Reliquien zwei Krönungen vollzogen.

In der Mariä-Schutz-Gemeinde befindet sich eine Ikone der heiligen apostelgleichen Königin Helena mit Reliquie, die ihren heiligen Gebeinen entnommen wurde. Dadurch ist die existenzielle Verbindung zwischen Betrachter und der Dargestellten besonders stark und beflügelt den Gläubigen zum besonders innigen Gebet - zur Erleuchtung der Seele durch das Göttlichem Licht, das für ein bürgerlich, sozial, politisch tugendhaften und weisen Dienst notwendig ist.
Vor den Reliquien der heiligen Helena können Sie sich in Ihren Gebeten um Hilfe an sie wenden, denn die heilige Helena steht Gott nahe und kann nach unseren Gebeten für unsere körperliche und seelische Heiligung, sowie materielle Hilfe vor Gott eintreten. Der christlichen Geschichte sind bisher nur wenige Frauen bekannt, die des Titels "apostelgleichen" gewürdigt sind - die heilige Königin Helena ist eine von ihnen.

Heilige apostelgleiche Königin Helena, bitte Gott für uns!
Rossotrudnitschestwo ist eine Föderalagentur. Sie hat die Aufgabe, die Kenntnisse der russischen
Sprache im Ausland zu fördern, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und ein
umfassendes, aktuelles Russlandbild zu vermitteln.
Ein Exarchat ist eine Diözese, das sich außerhalb des angestammten Territoriums des Patriachats
befindet. Es kann sich über ein sehr großes Gebiet erstrecken, auch über mehrere Staaten.
Ein Patriarch ist das Oberhaupt des Patriarchats.
Ein Patriachat ist eine kirchliche Verwaltungseinheit und ein Jurisdiktionsbereich, der eine eigene
Teilkirche bildet und zu dem weitere Diözesen gehören.
Eine Diözese ist ein kirchlicher Verwaltungsbezirk.

Die Geschichte der Kirche
«…und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen...«
(Evangelium nach Matthäus 16:18)
»…und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen...«
(Evangelium nach Matthäus 16:18)
Zuvor gehörte die Kirche zur evangelischen Johannes Kirchengemeinde.
Die Kirche steht auf historischem Grund in Bad Godesberg. Vor über 600 Jahren stand hier eine Mühle, die sich im Besitz des Kölner Domkapitels befand. Im Zuge der Säkularisierung gelangte sie in den Besitz der Familie Brenig.
«Brenigs Mühle» mahlte noch bis 1920 Mehl für die Godesberger Bürger. Nach dem Krieg verfiel die Mühle. Die Überreste der Ruine wurden im Auftrag der Stadt Bad Godesberg abgerissen. Das Areal wurde anschließend an die evangelische Johannes Kirchengemeinde abgegeben, die zu dieser Zeit auf der Suche nach einem Grundstück für den Bau einer neuen Kirche war.

Direkt am Godesberger Bach entstand auf dem Gelände der «Brenigs Mühle» in den Jahren 1965-1966 eine neue Kirche, die weithin bekannte Marienforsterkirche. Zuständig für den Bau der Kirche war der Architekt Gustav Gsaenger aus München.

Nach den Plänen des Architekten wurde die Kirche auf Betonpfählen gebaut, die in die Erde gerammt wurden. Für die Wände des Kirchenschiffes wurde Grauwacke benutzt.

Die Kirche besteht aus dem Kirchenschiff und einem Glockenturm. Das Kirchenschiff ist ein Saalbau, der unter einem mächtigen breitgelagerten Schieferdach ruht. Der Altarraum mit Altar, Kanzel und Taufstein liegt im Süden zwei Stufen erhöht zum Innenraum unter einem runden Mosaikfenster. Das runde Fenster zeigt ein Auferstehungsmotiv, das von Gerhard Neumann aus Bonn entworfen wurde.

Die Pracht des Kircheninnenraums wird durch die Wände aus rotem Backstein, dem offenliegenden, hölzernen Dachstuhl und dem Fußboden aus schwarzen Schieferplaten bestimmt. Das Tageslicht findet seinen Weg durch sechs kleine Dreiecksfenster. Jeweils drei von ihnen sind an den Traufen über den beiden Seitenwänden verteilt.

Gegenüber vom Altarraum schwebt über dem Eingang zum Kircheninnenraum die Orgelempore. Die Orgel wurde durch die Firma Kleuker/Brackwede gebaut. Sie wurde später angeschafft und nachträglich eingebaut, wobei die Orgelpfeifen asymmetrisch auf der Empore über den Innenraum thronen.
Der Glockenturm im Norden schließt direkt an den Saalbau an und ist der Hauptzugang zum Innenraum. Der vorgelagerte Turm besteht wie das Kirchenschiff im unteren Teil aus massiver Grauwacke. An allen vier Seiten des steilen, kreuzförmigen Daches des Glockenturmes hängen weit sichtbar große Uhren.

Im Glockenturm hängen drei Glocken von unterschiedlicher Größe. Die drei Glocken der Kirche wurden von der Glockengießerei Rincker/Herborn gegossen. Jede Glocke steht für einen anderen Ton und trägt ihre eigene Innschrift:

  • (große Glocke) Ton (g') - »DANKET DEM HERRN, DENN ER IST FREUNDLICH«;

  • (mittlere Glocke) Ton (a') - »DER HERR IST MEIN LICHT UND MEIN HEIL«;

  • (kleine Glocke) Ton (c'') - »IST GOTT FÜR UNS, WER MAG WIDER UNS SEIN?«

Im Jahr 1983 wurde die Kirche nach Plänen des Architekten Nikolaus Simon aus Königswinter um einen Anbau, dem weithin bekannten Kaminraum, erweitert. Der Anbau ist eine harmonische Erweiterung der Kirche und unterstreicht die Erhabenheit des Kirchenschiffes. Er ist unterkellert. Der Keller ist für die Nutzung ausgebaut und hergerichtet worden.

Die großen Fensterfronten des Kaminraumes fangen das Tageslicht ein und stärken das Gefühl von Verbundenheit mit der Natur. Ausgestattet mit einer Küche lädt der Kaminraum zur Geselligkeit ein. Heutzutage steht der Kaminraum der Gemeinde für verschiedene Aktivitäten, Gesprächsrunden und Veranstaltungen sowie für Feste und Konzerte zur Verfügung.


Reliquien der Kirche
Ikone des Heiligen Konstantin und der Heiligen Elena mit Reliquie
Ikone des Heiligen Nikolaus von Myra, des Wundertäters mit Reliquie
Ein Reliquiar mit einem Teil der Reliquie des Heiligen Lukas Woino-Jassenezki, Erzbischof von Simferopol
Ikone des Heiligen Alexius, des Mannes Gottes mit Reliquie
Der heilige Alexius wurde in Rom geboren und stammte aus reichem Elternhaus. Seine Eltern waren fromme Menschen. Sein Vater, namens Euphemian, war Senator und zeichnete sich durch seine Gutherzigkeit, sowie Mildtätigkeit den Kranken und Leidenden gegenüber aus. Jeden Tag ließ er drei Tische aufstellen: für Waisen und Witwen, für Reisende und für Arme. Euphemian und seine Frau Aglaida litten an Kinderlosigkeit, was ihr Glück betrübte. Doch die fromme Aglaida gab die Hoffnung nicht auf – und Gott erhörte sie und schenkte ihnen einen Sohn. Der Vater nannte das Kind Alexius (übersetzt aus dem Griechischen: "Beschützer").

Alexius wuchs als gesunder Junge und fleißiger, guter Schüler heran. Als er volljährig wurde, beschlossen seine Eltern ihn zu verheiraten. Sie wählten für ihren Sohn ein sehr schönes Mädchen, welches aus reicher Familie stammte und königlichen Blutes war. Nach der Hochzeit allein mit seiner jungen Frau zurückgelassen, gab ihr der heilige Alexius seinen goldenen Trauring und seine Gürtelschnalle mit den Worten: "Habe das zum Andenken an mich, und Gott sei zwischen dir und mir, solange es ihm gefällt". Daraufhin floh er aus dem Haus seines Vaters, stieg in ein Schiff, das nach Osten segelte und kam in Laodicea in Syria an. Dort schloss er sich einer Truppe von Eseltreibern an und gelangte mit ihnen in die Stadt Edessa, wo das auf einem Tuch "nicht von Menschenhand geschaffene Bild" Christi aufbewahrt wurde. Alexius verschenkte sein letztes Hab und Gut, zog sich Lumpen an und bettelte in der Vorhalle zur Kirche der Allheiligen Gottesgebärerin. Jeden Sonntag nahm er an der heiligen Eucharistie teil. Neben diesem, waren Brot und Wasser seine einzige Nahrung.

Währenddessen waren die Eltern und die Ehefrau von Alexius zutiefst besorgt, weshalb sie Diener aussandten, um Alexius zu finden. Als die Diener nach Edessa in die Kirche der Allheiligen Gottesgebärerin kamen, gaben sie Alexius Almosen, ohne dabei in dem Bettler ihren gesuchten Alexius wiederzuerkennen. Die Diener kehrten nach erfolgloser Suche nach Rom zurück. Auch hatte keiner der Verwandten eine Offenbarung über den Aufenthaltsort von Alexius. Seine Verwandten trauerten sehr und verließen sich auf den Willen Gottes.
Der heilige Alexius bettelte siebzehn Jahre lang in der Kirche in Edessa - bis die Gottesgebärerin selbst einem der Kirchenwächter im Traum erschienen ist und enthüllte, dass jener Bettler ein Mann Gottes sei. Als die Bewohner von Edessa Alexius zu verehren begannen, floh dieser heimlich.
Das Schiff, auf dem sich Alexius befand, gelang in heftigen Sturm und strandete schließlich, nach langem Überdauern auf offenem Meer, an die Küsten Italiens – nicht weit von Rom entfernt. Der heilige Alexius sah darin eine Vorsehung Gottes und ging zum Haus seines Vaters. Er war sich sicher, dass keiner aus seiner Familie ihn wiedererkennen würde. Der Vater empfing Alexius als Bettler mit warmen Herzen und gab ihm einen Platz im Flur seines Hauses – der Vater erkannte seinen eigenen Sohn nicht mehr. Die Dienerschaft des Hauses hegten Neid gegen den Bettler und beleidigten ihn. Doch Alexius demütigte sich und nahm somit den Spott mit Freude auf. Er nahm weiterhin nur Brot und Wasser zu sich und blieb nachts wach, um zu beten. So vergingen weitere siebzehn Jahre.

Als er die Stunde seines Todes näher rücken spürte, schrieb der heilige Alexius sein ganzes Leben auf, mitsamt Geheimnissen über seine Eltern und den letzten Worten, die er zu seiner Frau gesagt hatte. Am Sonntag, nach der göttlichen Liturgie, geschah in der Kathedrale des Heiligen Apostels Petrus' ein Wunder. Vom heiligen Altar erhallte eine Stimme: "Sucht den Mann Gottes, damit er für Rom und sein ganzes Volk betet". Alle Menschen fielen zu Boden vor Entsetzten. Am Donnerstagabend beteten sie in der Kathedrale zum Herrn, ihnen jenen Mann Gottes zu offenbaren – und es erhallte erneut eine Stimme vom Altar: "Im Haus des Euphemian – ein Mann Gottes, sucht dort". Sie wandten sich an Euphemian, doch er wusste nichts. Daraufhin berichtete ihm einer von Alexius zugewiesener Diener alles. Der Vater eilte zum Sohn, fand ihn jedoch nicht mehr lebend auf. Das Gesicht des selig verstorbenen Heiligen strahlte in einem überirdischen Licht.
Das Bett mit dem Leichnam des heiligen Alexius wurde in die Mitte des zentralen Platzes aufgestellt. Die Menschen strömten dorthin, um gereinigt und von ihren Beschwerden befreit zu werden. Stumme fingen an zu sprechen, Blinde fingen an zu sehen, die Besessenen und Geisteskranken wurden geheilt. Als der Kaiser Honorius und der Bischof von Rom Innozenz I. diese Wunder sahen, trugen sie selbst den Leichnam des Heiligen im Trauerzug.

Die Überreste der Gebeine des heiligen Alexius wurden am 17. März 411 in der Kirche des Heiligen Bonifatius begraben. Im Jahre 1216 wurden diese Reliquien wiedergefunden.

Seit jeher ist der heilige Alexius zu einem der in Russland besonders geschätzten und verehrten Heiligen geworden. Der Gedenktag zu Ehren des heiligen Alexius wird am 30. März gefeiert.

Quelle: (azbyka.ru›days/sv-aleksij-chelovek-bozhij
)
Ikone des Großmärtyres Panteleimon, des Heilers mit Reliquie
Arche des Apostels Simon Zelotes, des Kanaaniters mit Reliquie
Ikone des Heiligen Märtyrers Bonifatius von Tarsus mit Reliquie
Ikone der Heiligen Matrona von Moskau mit Reliquie
Ikone des Heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco mit Reliquie
Ikone des Heiligen Gabriel (Urgebadze) von Samtavro mit Reliquie
Ikone des Heiligen Spyridon von Trimythunt mit Reliquie

Сила ВЬIшняго осенЯет с верою и благоговением прибегающих к ТвоемY всечестномY покровY: едИней бо точию Тебе, Пресвятей и Пречистей Матери Божией, дадеся, да всякое прошение Твое исполнится.
Сила ВЬIшняго осенЯет с верою и благоговением прибегающих к ТвоемY всечестномY покровY: едИней бо точию Тебе, Пресвятей и Пречистей Матери Божией, дадеся, да всякое прошение Твое исполнится.
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Orthodoxe Mariä-Schutz-Gemeinde der Heiligen Elena Kirche

Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Körperschaft des öffentlichen Rechtes


Allgemeiner Hinweis und Pflichtinformationen

Der Schutz aller persönlichen Daten (nachfolgend nur „Daten" genannt) hat für die russisch-orthodoxe Mariä-Schutz-Gemeinde der Heiligen Elena Kirche in Bonn (nachfolgend – „die Gemeinde") einen hohen Stellenwert. Es ist ihr wichtig, ihre Mitglieder und Gäste darüber zu informieren, welche persönlichen Daten erfasst werden, wie diese verwendet werden und welche Rechte und Widerspruchsmöglichkeiten die Betroffenen haben.

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten erfolgt in der Gemeinde nach den Richtlinien der EU-weiten Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), des gültigen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), sowie des Kunsturhebergesetzes (KunstUrhG).

Die nachfolgenden Informationen geben einen Überblick über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten in der Gemeinde, sowie über die Rechte der Betroffenen aus dem Datenschutzrecht. Welche Daten im Einzelnen verarbeitet und auf welche Weise diese genutzt werden, richtet sich maßgeblich nach der konkreten Nutzung der Angebote der Gemeinde.


I. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne des Art. 13 Abs. 1 lit. a) DS-GVO ist auf dieser Webseite:
Orthodoxe Mariä-Schutz-Gemeinde der Heiligen Elena Kirche
Priester Eugen Theodor
Am Draitschbusch 2a
53177 Bonn


II. Speicherung und Verarbeitung von Daten

Die Daten werden elektronisch oder durch handschriftliche Notizen und Listen in einem geordneten System gespeichert und verarbeitet.
Durch geeignete Maßnahmen wird sichergestellt, dass nur berechtigte Mitglieder, die mit der Verarbeitung der Daten beauftragt sind, Zugang zu den Rechnern und handschriftlich erstellten Unterlagen der Gemeinde haben, die die Gemeinde zur Speicherung und Verarbeitung der Daten nutzt. Die Büro- und Unterrichtsräume werden bei Abwesenheit der Berechtigten abgeschlossen. Unberechtigten Personen haben keinen Zugang zu diesen Rechnern und Unterlagen.
Die Gemeinde schließt mit den Betreibern der Internetseite der Gemeinde einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung ab.


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Für die Erstellung der Spendenbescheinigung, falls diese angefordert wird, werden Name, Anschrift und die Spendensumme verarbeitet.
Die Veröffentlichung von Daten in Aushängen, Gemeindemitteilungsblättern, Informationsbroschüren und auf der Internetseite der Gemeinde beschränkt sich auf die Bekanntgabe von Ehrungen, Gratulationen, sowie die dienstliche Erreichbarkeit von Funktionsträgern.
Die mit der Erfassung, Verarbeitung und Nutzung von Daten beauftragten Funktionsträger werden schriftlich auf die Wahrung des Datenschutzgeheimnisses verpflichtet. Diese Verpflichtung wird dokumentiert und revisionssicher aufbewahrt.
An andere Gemeindemitglieder dürfen die Daten im Einzelfall weitergegeben werden, wenn das Auskunft ersuchende Gemeindemitglied ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht und kein Grund zur Annahme besteht, dass der Betroffene ein überwiegendes Interesse am Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung seiner Daten hat.


IV. Ort der Datenverarbeitung

Die Daten werden grundsätzlich in Deutschland und in der Europäischen Union verarbeitet. Findet eine Verarbeitung der Daten in Ausnahmefällen auch in Ländern außerhalb der Europäischen Union und des europäischen Wirtschaftsraums (also in sog. Drittstaaten) statt, geschieht dies, soweit die betroffene Person hierin ausdrücklich eingewilligt hat oder es für die Leistungserbringung seitens der Gemeinde gegenüber der betroffenen Person erforderlich ist oder es gesetzlich vorgesehen ist (Art. 49 DS-GVO). Dies kann z.B. der Fall sein, wenn die Gemeinde die Daten ihrer kirchenamtlich tätigen Kleriker oder Mitglieder mit besonderen Funktionen an die Verwaltungsstelle der Russisch-Orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) in Moskau (Russische Föderation) übermittelt. Dies kann üblicherweise für Zwecke der Verwaltung, statistischen Erfassung, Berichtserstattung oder für die Ausstellung einer Urkunde, Erfassung eines Gratulationsbriefes und des Gleichen notwendig sein. Darüber hinaus erfolgt eine Verarbeitung der Daten in Drittstaaten nur, soweit durch bestimmte Maßnahmen sichergestellt ist, dass hierfür ein angemessenes Datenschutzniveau besteht (z.B. Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission oder sog. geeignete Garantien, Art. 44ff. DS-GVO), oder falls der Betroffene dafür eine Einwilligung erteilt hat (Art. 6 (1) lit. a) DS-GVO).


V. Rechtliche Grundlage für die Verarbeitung der Daten

Die Daten werden nur, soweit und solange verarbeitet:
- wie es für die Erfüllung eines Vertrags mit der betroffenen Person oder eines Auftrags, bezüglich Erbringung kirchlicher Dienstleistung (z. B. das Spenden der Sakramente, Hausbesuche mit seelsorgerlichen Diensten, Erstellung einer kirchenamtlichen Urkunde) oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist (Art. 6 Abs. (1) lit. b) DS-GVO)
- auf Grundlage einer freiwillig erteilten Einwilligung in die Verarbeitung (Art. 6 Abs. (1) lit. a) DS-GVO)
- die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen der Gemeinde oder Dritten erforderlich ist, z.B. in folgenden Fällen: zu statistischen Zwecken, im Rahmen von Ehrungen seitens der Diözese, zur Geltendmachung von Ansprüchen, Kostenerstattung, Bearbeitung von Versicherungsfällen, Verteidigung bei Rechtsstreitigkeiten, Erkennung und Beseitigung von Missbrauch, Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, Gewährleistung des sicheren IT-Betriebs der Gemeinde (Art. 6 Abs. (1) lit. f) DS-GVO) oder zum Zwecke der Außendarstellung der Gemeinde – dafür werden Fotos der Gemeindemitglieder auf der Gemeindewebseite rok-bonn.de, im Gemeindemitteilungsblatt (auch auf der Gemeindewebseite als PDF zugänglich) oder in Informationsbroschüren der Gemeinde veröffentlicht. Die Rechtsgrundlage hierfür ist – je nach Fall - entweder Art. 6 (1) lit. f) DS-GVO i.V.m. §23 KunstUrhG, oder Art. 6 (1) lit. a) DS-GVO.
Keine Verarbeitung findet statt, wenn die betroffene Person berechtigte Einwände gegen Preisgabe der Daten erhebt und durch die Unterlassung der Verarbeitung keine rechtlichen Pflichten gegenüber der Gemeinde verletzt werden.
Personenbezogene Daten der eigenen Gemeindemitglieder dürfen an andere Kirchengemeinden der Russisch-Orthodoxen Kirche Berliner Diözese übermittelt werden. Jedoch nur, soweit diese dort benötigt werden, um die Gemeindeziele der eigenen Kirchengemeinde oder anderer Gemeinden zu verwirklichen, beispielsweise bei der Teilnahme von Gemeindemitgliedern an Veranstaltungen anderer Kirchengemeinden (Art. 6 (1) lit. f) DS-GVO).
Pressemitteilungen und Auskünfte gehören zur normalen Öffentlichkeitsarbeit einer Kirchengemeinde. Personenbezogene Daten werden in diesem Rahmen nur dann veröffentlicht, wenn es sich um einen Bericht über eine sowieso öffentliche Veranstaltung handelt und schutzwürdige Interessen der Mitglieder dem nicht entgegenstehen (Art. 6 (1) lit. f) DS-GVO).
- es aufgrund gesetzlicher Vorgaben erforderlich ist, z.B. Aufbewahrung von Unterlagen für handels- und steuerrechtliche Zwecke (Art. 6 Abs. (1) lit. c) DS-GVO)
- es im öffentlichen Interesse nach Artikel 6 Abs. (1) lit. e) DS-GVO erforderlich ist.


VI. Weitergabe der personenbezogenen Daten an Dritte

Die Daten werden weitergegeben:
- an Auftragsverarbeiter (Unternehmen, die von der Gemeinde im gesetzlich vorgesehenen Rahmen mit der Verarbeitung von Daten beauftragt werden, Art. 28 DS-GVO (Dienstleister, Erfüllungsgehilfen, etc.)). Die Gemeinde bleibt auch in dem Fall weiterhin für den Schutz der Daten verantwortlich. Es werden Unternehmen insbesondere in folgenden Bereichen beauftragt: IT, Vertrieb, Transport, Finanzen, Logistik und Druck.
- an den Zahlungsdienstleister PayPal, wenn die betroffene Person an die Gemeinde über diesen Weg eine Spende erteilt.
Als eine Kirchengemeinde der Russisch-Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchat gehört die Gemeinde in Bonn zur Berliner Diözese. Deswegen ist sie berechtigt, ihre Mitglieder, die mit besonderen Aufgaben in der Gemeinde kirchenamtlich beauftragt werden, an die Diözesanverwaltung in Berlin zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Adresse, Geburtsdatum und die Art der kirchenamtlichen Tätigkeit der Kleriker und der Gemeindemitglieder mit besonderen Funktionen.
Aufgrund gesetzlicher Verpflichtung ist die Gemeinde in bestimmten Fällen gesetzlich verpflichtet, bestimmte Daten an die anfragende staatliche Stelle zu übermitteln.


VII. Speicherdauer und Löschfristen der Daten

Die Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt.
Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen die Gemeinde unterliegt, vorgesehen wurde.
Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.
Ist eine Löschung der Daten wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich, reicht eine dauerhafte Sperrung der Daten aus. Das Gleiche gilt, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass durch die Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt werden.
Die Gemeinde stellt sicher, dass die zu löschenden Daten – z.B. durch mehrfaches Überschreiben oder Zerstörung der Datenträger – unumkehrbar unlesbar gemacht werden. Schriftliche Notizen und Unterlagen sind durch geeignete Geräte oder auf einer vergleichbar sicheren Weise zu vernichten.
Die IP-Adressen, die beim Besuch der Gemeindewebseite gespeichert werden, werden nach 10 Wochen gelöscht.
Im Falle des Widerrufs der Einwilligung werden die Daten unverzüglich gelöscht.


VIII. Rechte der Betroffenen

Jede Betroffene Person (Gemeindemitglied oder Dritte) hat das Recht:
a) Auskunft zu verlangen zu Kategorien der verarbeiteten Daten, Verarbeitungszwecken, etwaigen Empfängern der Daten, der geplanten Speicherdauer (Art. 15 DS-GVO);
b) die Berichtigung bzw. Ergänzung unrichtiger bzw. unvollständiger Daten zu verlangen (Art. 16 DS-GVO);
c) eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DS-GVO);
d) in bestimmten Fällen im Rahmen des Art. 17 DS-GVO die Löschung von Daten zu verlangen - insbesondere soweit die Daten für den vorgesehenen Zweck nicht mehr erforderlich sind bzw. unrechtmäßig verarbeitet werden, oder die betroffene Person Ihre Einwilligung widerrufen hat (siehe Buchstabe c) oder einen Widerspruch erklärt hat (siehe Buchstabe g);
e) unter bestimmten Voraussetzungen die Einschränkung von Daten zu verlangen, soweit eine Löschung nicht möglich bzw. die Löschpflicht streitig ist (Art. 18 DS-GVO);
f) auf Datenübertragbarkeit, d.h. die Daten, die die betroffene Person der Gemeinde bereitgestellt hat, werden ihr in einem gängigen maschinenlesbaren Format wieder erteilt (Art. 20 DS-GVO);
g) auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO) sowie
h) sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde über die Datenverarbeitung zu beschweren (Art. 77 DS-GVO).
Der Zuständige in datenschutzrechtlichen Fragen ist:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Nordrhein-Westfalen
Hausanschrift:
Kavalleriestraße 2-4, 40213 Düsseldorf
Postanschrift:
Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf
Tel.: 0211/38424-0; Fax: 0211 38424-10;
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de
i) Außerdem hat jede betroffene Person das Recht einer Datenverarbeitung, die aufgrund eines berechtigten Interesses gem. Artikel 6 Abs. (1) lit. f) DS-GVO erfolgen soll, aus Gründen zu widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben (Art. 21 Abs. 1 DS-GVO).
Um diese Rechte geltend zu machen oder bei Fragen bezüglich des Datenschutzes, kann jede betroffene Person sich an Priester Eugen Theodor wenden (Kontaktdaten - siehe „Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen").


IX. Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Als Betroffener steht Ihnen im Falle eines datenschutzrechtlichen Verstoßes ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Zuständige Aufsichtsbehörde bezüglich datenschutzrechtlicher Fragen ist der Landesdatenschutzbeauftragte des Bundeslandes, in dem sich der Sitz unseres Unternehmens befindet. Der folgende Link stellt eine Liste der Datenschutzbeauftragten sowie deren Kontaktdaten bereit: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_L....


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На пути апостола Иакова


На Литургии во время чтения Евангелия мы слышим имя Иакова Зеведеева и это имеет очень важный смысл. Иаков выделился в сонме апостолов как первый мученик Церкви во имя Христовой веры. Именно такой подвиг во имя добра привлекал людей к учению Божию. «Кровь мучеников стала семенем христианства», как говорил Тертуллиан, один из первых богословов, «так вера, честь, убеждения становились для людей дороже, чем жизнь». (Тертуллиан и его «Апология» Богословские труды. Выпуск 25)

Наша церковь уникальна не только как храм со своей летописью, святынями, собранием икон и книг. Красивая, компактная, уютная, с органом, хорошей акустикой и замечательным каминным залом, она привлекает прихожан атмосферой добра и теплоты, молитвенного единения и любви - свойствами, присущими православию. Эта уникальность пересекается с другой особенностью нашей церкви: тем, что она находится на пути апостола Иакова. Многие слышали о том, как в Сарагосе Богородица явилась апостолу Иакову, чтобы утешить его, проявить свою милость. Для нас, прихожан Прихода Покрова Пресвятой Богородицы путь апостола Иакова стал путем к Господу, объединяющим своим Покровом весь христианский мир. Уже в Средние века паломничество к мощам апостола Иакова считалось важнейшим событием в жизни христианина и почиталось наравне с поклонением святыням Иерусалима и Рима.

Святой апостол Иаков Зеведеев, прошедший длинный миссионерский путь, часто изображается с дорожным посохом. В другой его руке - раковина (в Европе есть разновидность морского гребешка, имеющая имя святого Иакова — Сантьяго). Такая раковина - символ паломничества в испанский город Сантьяго-ди-Компостела, где хранятся мощи святого и Кодекс Калиста XII века (в нем помещены сведения о Литургии, созданной святым, его деяниях и чудесах).

Если кто-либо из вас путешествовал по северному побережью Пиренейского полуострова, то наверняка встречал на своем пути не совсем обычных путников: с рюкзаками за спиной, с панамой на голове и с посохом в руках, ищущих дорогу, ориентируясь на каменную морскую ракушку. Все эти странники направлялись к величайшей христианской святыне – мощам святого апостола Иакова, старшего брата Иоанна Богослова, в испанский город Сантьяго-де-Компостела.

В наше время конструкции с желтой ракушкой со стрелкой, которая указывает направление пути, являются отличительной особенностью апостольского пути. Есть такой знак и неподалёку от нашей церкви, на берегу Годесбергского ручья. Попробуем же вместе поразмышлять о духовной сути паломничества - пути к самому себе. Родные, знакомые и привычные взгляду места, где располагается наша церковь, являются одним из отрезков великого апостольского пути. Сегодня путешествие к мощам святого апостола Иакова является популярным паломническим маршрутом Европы. Притягательность этого пути состоит в том, что в своем классическом варианте он совершается пешком. Прежде чем прикоснуться к святыне, паломник проходит десятки километров, преодолевает препятствия, непогоды и трудности маршрута. «Путь святого апостола Иакова» пожалуй один из немногих, который помогает человеку почувствовать себя древним пилигримом, в труде и духовном сосредоточении готовящимся к встрече с великой святыней. Но можно совершить и духовный подвиг соприкосновения со святыней, посетив нашу страничку и, конечно же, Богослужения в храме святой равноапостольной царицы Елены Бад-Годесбергского источника.

Начался путь апостола Иакова с его пути к Господу. Сын Зеведея, старший брат Иоана Богослова, он родился в Галилее. Вместе с отцом и братом был рыбаком. Сцена призвания братьев описана в Евангелии от Матфея (4.21) и Марка (1.19). Братья Иаков и Иоанн в Евангелии именуются сыновьями Зеведеевыми. В литературе Иоакова Зеведеева называют Иаковом Старшим, чтобы отличить его от апостола Иакова Алфеева и Иакова 'брата Господня" или Иакова Младшего.

Вместе с братом и апостолом Петром Иаков был самым приближенным учеником Иисуса. Вместе с Петром и Иоанном стал свидетелем воскрешения дочери Иаира. Только их Иисус сделал свидетелями своего Преображения и Гефсиманского борения. Он вместе с другими апостолами был исполнен святого Духа в день Пятидесятницы, участвовал в создании первых христианских общин.

По Воскресении Господнем и по принятии Святого Духа в Сионской горнице все апостолы разошлись по разнам странам проповедовать Евангелие. Иаков Зеведеев отправился в Испанию. Местное языческое население с неохотой внимало проповедям и крестилось в новую религию, отчего Иоанн впал в уныние. Он молился со своими учениками в Сарагосе на берегу реки Эбро, когда перед ними чудесным образом явилась Дева Мария, чтобы утешить и ободрить их. Она явилась, стоящая на колонне, в окружении ангелов (Madonna Pilar). Считается, что это было первым явлением Богородицы во время её земной жизни. Через год после этого события здесь была построена часовня в честь Богородицы - первая в истории христианства церковь, посвященная Деве Марии. Сейчас на этом месте находится величественный кафедральный Собор Богородицы Пилар, и находящиеся в нем статуэтка Богородицы Пилар. Это второе по популярности место для паломничества в Испании после Сантьяго-де-Компостела.

Основав в Испании христианские общины, святой Иаков вернулся в Иерусалим. Там в 44 году первым из апостолов принял мученическую смерть через отсечение головы по приказу царя Агриппы, внука Ирода Великого. Апостол Иаков - единственный апостол, чья смерть описана на страницах Нового Завета. Согласно преданию, после мученической кончины два его ученика, Афанасий (Атанасио) и Феодор (Теодоро), положив тело учителя в лодку, отправились по морю искать место для его достойного погребения. Через некоторое время лодка чудесным образом приплыла в Испанию, где святой проповедовал ранее, и была выброшена на берег в устье реки Сар. Тело апостола, а позже Атанасио и Теодоро, были погребены. Постепенно гробница пришла в запустение и святое место оказалось скрытым. В 813 году, как гласит церковное предание, живший в той местности монах-отшельник Пелайо увидел странное сияние, которое и привело его к ковчегу с мощами, которые оставались нетленными. Место обретения мощей получило название Компостела, что в переводе с латыни означает «поле звезды». Уже к 813 году на гробнице появилась первая часовня. В конце 11 века король Альфонсо IV приказал на месте разрушенной маврами часовни построить новый величественный собор из гранита. 21 апреля 1211 года собор был торжественно освящен. Примечательно, что много веков спустя, 13 ноября 2004 года было совершено первое в истории Компостельского собора православное богослужение.

К 12 веку постепенно сложились основные паломнические маршруты в город святого Иакова, которые формировались под влиянием многих факторов. Опорными пунктами на пути пилигримов были монастыри, являющиеся в то время крупными экономическими, политическими и культурными центрами. Путь оказал огромное влияние на распространение культуры Средневековья. Вдоль него возникали постоялые дворы, монастыри, госпитали, городки. В 1160 году для борьбы с частыми тогда разбойными нападениями, кастильская корона образовала военно-рыцарский орден святого Иакова. Члены Ордена призваны были защищать пилигримов.

Популярности этого пути способствовало с давних времен и до наших дней то, что он объединял в себя многие местные паломничества. Маршрут был проложен так, чтобы паломник мог посетить самые почитаемые святыни. Такие, например, как мощи мучеников Хрисанда и Дарьи в монастыре Ноймюнстера в Бад-Мюнстерайфеле, крестные ходы к которым также начали совершаться из Бад-Годесберга, от нашей церкви.

В средние века количество паломников, перемещавшихся по дорогам в Компастелу, было огромно. Но со временем из-за эпидемии черной чумы, а затем - Реформации и политической нестабильности произошел заметный спад популярности паломнической дороги. В 19 веке произошло "открытие" пути святого Иакова учеными и искусствоведами. Во второй половине 20 века значительный вклад в дело восстановления пути внес Элиас Валинья Сампедро, стараниями которого начиная с 1980 х годов интерес к маршруту вновь стал возрастать. Определенную роль в популяризации этого паломничества сыграл роман Пауло Коэлья "Дневник мага», изданный в 1987 году. Начать паломничество можно практически из любого европейского города, получив в местной церкви "credencial" - паспорт паломника, который дает право ночевать в специальных приютах (альберге).

Апостол Иаков - покровитель паломников. Эмблемой его является изображение раковины. Ракушки были отличительным знаком паломников вступивших на Путь Святого Иакова. Она является указателем всех дорог пути. Эту ракушку, как уже говорилось, можно встретить и у ручья нашей церкви. Одна из легенд гласит, что древние паломники, возвращаясь в свою страну, должны были показать ракушку-гребешок как доказательство того, что они побывали на земле Иакова, у океана Сантьяго де Компостела.

Из всех указателей пути самой важной является желтая стрелка, т.к. все маршруты обозначены именно ей в любой местности, где проходит ваш путь, на деревьях, камнях, на церквях и домах местных жителей. Вторым по важности указателем пути являются каменные и бетонные конструкции с желтой ракушкой со стрелкой, которая указывает направление пути. Для указания дороги используют и бронзовые ракушки, которые обычно встречаются на тротуарах в городской местности.

По прохождении как минимум 100 км пешком или 200 км на велосипеде можно получить «Сертификат Компостела». Для его получения нужно предъявить паспорт паломника, где печатями отмечаются места ночевок в пути. Сотрудники офиса спросят вас, какие мотивы побудили вас пройти путь святого Иакова. Мотивы должны быть религиозными, духовными или внутреннего поиска себя.

Наш храм расположен в особенном месте, на паломническом пути апостола Иакова, неподалёку от Годесбергского ручья. Благодаря Божественному провидению мы имеем возможность обратиться к многовековой истории и ощутить свою сопричастность православному миру.


Нина Паршина, координатор паломнических поездок



Использованные источники:

https://www.pilgrim.es
http://iakovzavedeev.ru>about>st-iakov
https://pravoslavie.ru/
https://mundo.pro>spain>northern-spain>guide-notes
https://azbuka.ru> palomnik> Путь_апостола _Иакова
https://worldofaphorism.ru
https://anashina.com>katedralnyj-sobor-bogomateri-pl
https://russische.qaz.wiki>wiki>Our_Lady_of_the_Pilar
https://tonkosti.ru> Базилика-де-Нуэстра-Сеньора-дел
https://ru.wikipedia.org>wiki>Путь_Святого_Иакова

https://ru.wikipedia.org>wiki>Сантьяго~де-Компостела